Arona Logo
Follow us Instagram Facebook

Blog

Kaffee, Tee, Rotwein: Was verfärbt die Zähne wirklich?

Für viele gehört es zum Alltag: der erste schwarze Kaffee am Morgen, zwischendurch eine Tasse Tee im Büro und am Abend ein Glas Rotwein mit Freunden. Genuss gehört dazu – kann aber auch Spuren hinterlassen. Denn genau diese Gewohnheiten zählen zu den häufigsten Ursachen für sichtbare Zahnverfärbungen.

 

Doch warum werden Zähne überhaupt dunkler oder gelblicher? Und vor allem: Was kann man dagegen tun? Im folgenden Beitrag erklären wir Ihnen, wie es genau zu Zahnverfärbungen kommt und wie sich diese vermeiden lassen, ohne komplett auf Genuss zu verzichten.

Warum werden Zähne gelb?

Es ist völlig normal, dass Zähne nicht strahlend weiß sind. Im Laufe des Lebens verändern sie ihre Farbe und wirken oft etwas gelblicher. Der Grund dafür liegt im Inneren des Zahns: Unter dem Zahnschmelz befindet sich das sogenannte Dentin, auch Zahnbein genannt. Dieses ist von Natur aus eher gelblich bis dunkel gefärbt. Der Zahnschmelz darüber wirkt wie eine helle, schützende Schicht und sorgt für die optische Zahnfarbe.

 

Mit zunehmendem Alter wird der Zahnschmelz jedoch dünner. Dadurch scheint das dunklere Dentin stärker durch und die Zähne wirken insgesamt gelblicher. Dieser Prozess kann zusätzlich durch Faktoren wie unzureichende Mundhygiene, aggressive Putztechniken oder häufige Säureeinwirkung beschleunigt werden.

 

Wie Kaffee, Tee und Rotwein die Zähne verfärben

Bestimmte Genussmittel gehören zu den häufigsten Ursachen äußerlicher Zahnverfärbungen. Dazu zählen insbesondere Kaffee, schwarzer Tee und Rotwein.

 

Die Verfärbungen entstehen nicht im Inneren des Zahns, sondern zunächst auf der Oberfläche. Verantwortlich dafür sind vor allem Farbpigmente und sogenannte Gerbstoffe (Tannine), die sich an der Zahnoberfläche und an der dortigen Eiweißschicht anlagern können.

  • Schwarzer Tee gilt als besonders verfärbungsintensiv und kann in manchen Fällen sogar stärker färben als Kaffee.
  • Kaffee führt häufig zu gelblich-braunen Belägen, vor allem bei regelmäßigem Konsum über den Tag hinweg.
  • Rotwein kombiniert Säure, Tannine und intensive Farbstoffe – eine Kombination, die besonders hartnäckige Verfärbungen verursachen kann.

Säure ist dabei besonders aggressiv: Sie kann den Zahnschmelz vorübergehend angreifen und ihn dadurch aufnahmefähiger für Farbstoffe machen. Diese haften dann leichter an der Oberfläche und setzen sich mit der Zeit fest.

 

Auch Rauchen verstärkt Zahnverfärbungen deutlich. Entscheidend sind dabei weniger das Nikotin selbst, sondern vor allem Teer und andere Bestandteile des Tabakrauchs, die gelblich-braune Beläge verursachen. Diese sind oft besonders hartnäckig und setzen sich bevorzugt an schwer zugänglichen Stellen fest.

 

Zusätzlich beeinträchtigt Nikotin die Durchblutung des Zahnfleisches. Dadurch wird die natürliche Abwehr geschwächt, Entzündungen treten leichter auf und das Risiko für Parodontitis steigt – Zahnverfärbungen sind hier also nur ein Teil des Problems.

 

Was Sie gegen Zahnverfärbungen tun können

Ganz vermeiden lassen sich Verfärbungen nicht. Aber Sie können einiges tun, um sie zu reduzieren:

  • Direkt nach dem Konsum von Kaffee, Tee oder Rotwein ist es sinnvoll, den Mund mit Wasser auszuspülen. So werden erste Farbstoffe verdünnt und die Anlagerung reduziert.
  • Wichtig ist außerdem, nicht sofort danach die Zähne zu putzen. Durch die Säure im Getränk ist der Zahnschmelz kurzfristig empfindlicher. Es empfiehlt sich, etwa 30 Minuten zu warten, bevor die Zahnbürste zum Einsatz kommt.
  • Eine regelmäßige professionelle Zahnreinigung kann oberflächliche Beläge effektiv entfernen und sorgt wieder für eine deutlich hellere Zahnoberfläche. Sie erreicht auch Bereiche, die mit der Zahnbürste nur schwer zu reinigen sind.
  • Der wirksamste Schutz vor starken Verfärbungen durch Rauchen ist der Verzicht auf Nikotin. Zwar hilft gute Mundhygiene dabei, Ablagerungen zu reduzieren, sie kann die Auswirkungen des Rauchens jedoch nicht vollständig ausgleichen.

Auch kleine Alltagsgewohnheiten können einen Unterschied machen: Milch im Kaffee oder pflanzliche Alternativen wie Hafermilch können die Konzentration von Farbstoffen leicht reduzieren, da der Kaffee dadurch verdünnt wird. Eine Wunderwirkung gibt es jedoch nicht – bei regelmäßigem Konsum können Verfärbungen trotzdem entstehen.

 

Professionelles Bleaching gegen hartnäckige Verfärbungen

Wenn sich Verfärbungen bereits festgesetzt haben, reicht die tägliche Zahnpflege oft nicht mehr aus. In solchen Fällen kann ein professionelles Bleaching beim Zahnarzt helfen, die Zähne schonend und effektiv aufzuhellen.

 

Dabei werden gezielt äußere Verfärbungen durch Kaffee, Tee, Rotwein oder Nikotin reduziert. Wichtig ist jedoch: Vor einer Aufhellung sollte immer die Ursache betrachtet werden. Insbesondere Rauchen kann neue Verfärbungen schnell wieder begünstigen und sollte im Idealfall reduziert oder vermieden werden.

 

Ihr Ansprechpartner in Berlin: arona Zahnzentrum

Im arona Zahnzentrum Berlin unterstützen wir Sie sowohl bei der Entfernung von Verfärbungen als auch bei der langfristigen Zahngesundheit. Ob professionelle Zahnreinigung oder schonendes Bleaching – wir beraten Sie individuell und finden die passende Lösung für Ihr Lächeln.

 

Vereinbaren Sie jetzt Ihren Termin zur professionellen Zahnreinigung oder zum Bleaching im arona Zahnzentrum Berlin.

Accessibility Toolbar