Sie haben gelbliche oder bräunliche Ablagerungen auf den Zähnen entdeckt und manche Stellen fühlen sich beim Darüberstreichen rau an? Dann könnte es sich um Zahnstein handeln.
Er entwickelt sich schleichend, bleibt lange unauffällig – bis er plötzlich doch da ist. Was viele nicht wissen: Unbehandelter Zahnstein kann nicht nur zu einem ästhetischen Problem werden. Er kann auch ernsthafte Folgen für die Zahngesundheit haben, darunter Zahnfleischentzündungen, Parodontitis und Karies.
Hier erfahren Sie, was Zahnstein genau ist, wie er entsteht und welche Maßnahmen Sie ergreifen können, um ihn effektiv zu vermeiden.
Was ist Zahnstein?
Der medizinische Fachbegriff für Zahnstein lautet Calculus dentis. Dabei handelt es sich um harte, mineralisierte Ablagerungen auf den Zähnen, die ursprünglich aus Zahnbelag (Plaque) entstehen.
Plaque ist ein weicher Belag aus Speiseresten, Bakterien und organischen Substanzen. Kommt er mit Mineralien wie Kalziumphosphat aus dem Speichel in Kontakt, härtet er aus und wird zu Zahnstein. Ist der Prozess einmal abgeschlossen, lässt sich Zahnstein nicht mehr mit der Zahnbürste entfernen. Besonders betroffen sind Stellen, die beim täglichen Putzen schwer zu erreichen sind, wie die Zahnzwischenräume oder die Innenseiten der unteren Schneidezähne.
Die Entstehung von Zahnstein auf einen Blick:
- Bereits nach wenigen Stunden bildet sich eine dünne Schicht auf dem Zahnschmelz – die sogenannte Pellikel.
- Bakterien heften sich an diese Schicht an und es entsteht Plaque.
- Innerhalb von acht bis zehn Tagen kann Plaque mineralisieren und sich in harten Zahnstein verwandeln.
Wie kann man Zahnstein vorbeugen?
Mit einer guten Mundhygiene und ein paar einfachen Maßnahmen lässt sich die Entstehung von Zahnstein deutlich reduzieren:
- Mindestens zweimal täglich mit fluoridhaltiger Zahnpasta gründlich die Zähne putzen.
- Richtige Putztechnik anwenden – lassen Sie sich am besten von einem Zahnarzt oder einer Zahnärztin beraten.
- Täglich Zahnseide verwenden, um Plaque aus den Zwischenräumen zu entfernen.
- Mundspülungen mit antibakterieller Wirkung können helfen, schwer erreichbare Stellen zusätzlich zu reinigen.
- Ernährung beachten: Weniger zuckerhaltige Speisen sowie Getränke, viel Wasser trinken und eine gesunde Lebensweise fördern.
- Regelmäßige Kontrolluntersuchungen und professionelle Zahnreinigungen wahrnehmen
Prophylaxe ist das A und O
Selbst die beste Zahnpflege zu Hause ersetzt nicht die professionelle Vorsorge beim Zahnarzt. Wer Zahnstein und dessen Folgen dauerhaft vermeiden möchte, sollte auf zwei Bausteine setzen: Regelmäßige Kontrolltermine und eine professionelle Zahnreinigung.
Im arona Zahnzentrum in Berlin können unsere erfahrenen Zahnärztinnen und Zahnärzte bereits beginnenden Zahnstein erkennen und rechtzeitig handeln. Zudem lassen sich so Erkrankungen wie Zahnfleischentzündungen oder Parodontitis frühzeitig feststellen.
Auch die professionelle Zahnreinigung sollte ein- bis zweimal im Jahr durchgeführt werden. Bei dieser Behandlung wird vorhandener Zahnstein gründlich entfernt – auch an Stellen, die Sie selbst mit Zahnbürste oder Zahnseide nicht erreichen. Zusätzlich werden die Zahnoberflächen poliert, sodass sich neuer Belag langsamer anlagern kann.
Solange Sie diese einfachen Maßnahmen treffen, brauchen Sie sich nicht vor Zahnstein fürchten. Wir sind gerne für Sie da, sollten Sie Fragen haben oder einen Kontrolltermin vereinbaren wollen.